Matthew Dunn: Spycatcher - Krieg der Spione

Mit "Krieg der Spione" hat Matthew Dunn bereits den zweiten Band der "Spycatcher"-Reihe veröffentlicht. Den Vorgänger (Der Tod ist nicht genug) habe ich nicht gelesen. Das ist für dieses Buch aber auch nicht notwendig.
Matthew Dunn: Spycatcher - Krieg der Spione

Die Story: 
Der Agent Will Cochrane ist ein Agent des Geheimdienstes M16. Durch seine Teilnahme am streng geheimen Eliteprogramm "Spartaner" zählt er zu den besten Geheimdienstlern des Landes. Jedoch gibt es für ihn auch kein Weg zurück, denn wenn man sich für dieses Programm entscheidet, verliert man die Möglichkeit auf ein "normales" Leben. Nichtsdestotrotz seht sich Will in manchen Momenten nach diesem Leben, denn er hätte auch einen anderen Karriereweg an einer Universität einschlagen können...

Das Buch springt direkt in in die Handlung: Der Agent Svelte findet einen verschlüsselten Hinweis: "Er hat uns verraten. Er will Krieg". Will möchte sich mit ihm treffen, jedoch findet er ihn nur noch sterbend vor. Seine letzten Wort betreffen den russischen Oberst Taras Khmelnystsky, der offenbar einen Krieg zwischen Russland und den USA anzetteln möchte. Nur der Agent Senitnel könne diesen aufhalten...

Gemeinsam mit Sentinel jagt Will den Oberst (Codename Razin) quer durch Osteuropa und versucht einen Krieg zwischen den beiden Supermächten zu verhindern. Doch wem kann Will wirklich trauen? Und wer spielt ein falsches Spiel?

Meine Meinung: 
Ich finde es besonders interessant, dass der Autor einige Jahre selbst beim Geheimdienst M16 gearbeitet hat. Somit kann man davon ausgehen, dass viele Vorgehensweisen von Will und seinem Team der realen Arbeit eines Agenten entsprechen. 

Das Buch liest sich flüssig und wenn man einmal in die Welt der Agenten eingetaucht ist, kann man es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannend und bietet einige Überraschungen. Es hat mich jedoch gestört, dass Will's Team immer wieder kurz davor ist, den Bösewicht zu fangen. Razin entkommt aber jedes mal, sodass sich die Story teilweise wiederholt. 

Die Hauptfigur war sehr sympatisch. Er ist ein Agent mit Leib und Seele, jedoch hinterfragt er immer wieder seine Handlungen. Es wird deutlich, dass er sich einsam fühlt. Auch am Ende sieht man, was sich Will im Leben wirklich wünscht...

Fazit: 
Ich hatte beim Lesen viel Spaß. Wer Agenten-Thriller mag, wird viel Freude am Lesen haben. Dem Buch gebe ich 4 Sterne. 

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Matthew Dunn: Spycatcher - Krieg der Spione Matthew Dunn: Spycatcher - Krieg der Spione Reviewed by Christian on 30.10.14 Rating: 5

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