Ransom Riggs: Die Stadt der besonderen Kinder

Endlich ist sie da - die Fortsetzung von "Die Insel der besonderen Kinder". Beim ersten Teil haben mich vor allem die schön/schaurigen Fotografien und die Story gefallen, die um diese Bilder gesponnen wurde. Teil 2 schließt hier direkt an und hat mich genauso überzeugt!

Ransom Riggs - Die Stadt der besonderen Kinder
Die Story:
Das Buch beginnt mit der Flucht der Insel aus dem ersten Band. Die Wights haben die Insel überfallen und die Zeitschleife droht zusammenzubrechen. Da Miss Peregrine (die Beschützerin der besonderen Kinder) in einer Vogelgestalt gefangen ist, sind diese auf der Flucht auf sich allein gestellt. Sie sind auf dem Weg nach London, denn dort soll es eine andere Ymbryne geben, die Miss Peregrine helfen kann, wieder ihre Menschengestalt anzunehmen. Unterwegs treffen die Kinder auf viele neue Besondere - unter anderem einen sprechenden Hund oder mysteriöse Zwillinge. Sie müssen sich auch gegen Hollows und natürlich die Wights zur Wehr setzen. Und als sie endlich in London ankommen, erscheint die Stadt gar nicht mehr so verheißungsvoll, wie gehofft...

Meine Meinung:
Ich bin total begeistert von der Fortsetzung. Obwohl der erste Band schon eine Weile her ist, konnte ich recht schnell in Welt der liebgewordenen "Besonderen" eintauchen. Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll - es gibt wieder schöne, schaurige oder mysteriöse alte Fotos, die die Geschichte verbildlichen. Auch die Aufteilung der Kapiteln entführen optisch einen in eine andere, alte Welt.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und die ausgefallenen Ideen machen einfach Spaß. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen und lässt auf einen dritten Band hoffen.
Als einziges Wermutstropfen kann ich nur sagen, dass die Bilder vom ersten Band schöner waren. Hier sind es manchmal recht "herkömmliche" Aufnahmen, die zwar in die Geschichte passen, aber nicht an den ersten Band herankommen.

Kleines Manko: Man sollte das erste Buch gelesen haben, um der Geschichte gut folgen zu können. Die Charaktere werden anfangs zwar kurz vorgestellt, aber das ersetzt den ersten Band nicht. Wer ihn also noch nicht gelesen hat - es lohnt sich!

Fazit:
Ein spannendes Fantasy-Abenteuer in außergewöhnlicher Aufmachung und voller toller Bilder. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und vergebe volle 5 Sterne!

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Weitere Informationen gibt es direkt beim Droemer Knaur-Verlag.
Ransom Riggs: Die Stadt der besonderen Kinder Ransom Riggs: Die Stadt der besonderen Kinder Reviewed by Christian on 30.1.15 Rating: 5

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