Stephan Hähnel: Gefundenes Fressen

Ein Berlin-Krimi: Der erste Fall von Kommissar Morgenstern überzeugt auf ganzer Linie! Gleichzeitig spricht er ein aktuelles Thema an, denn vergiftetes Hundefutter ist ja ständig ein Thema in den Medien.
Stephan Hähnel - Gefundenes Fressen

Die Story:
Hundebesitzer aufgepasst: In Berlin wird vergiftetes Hundefutter ausgelegt und führte auch zum Tod des elfjährigen Sebastian. Er wurde von zwei Klassenkameraden "aus Spaß" gezwungen, gefundenes Hundefutter zu essen. Die Kinder wussten natürlich nicht, dass das Futter mit Zyankali vergiftet wurde, aber durch dieses Unglück werden Hauptkommissar Morgenstern und seine neue Kollegin Linda Mörike auf den Fall aufmerksam. Schnell stellt sich heraus, dass das Problem nicht allein ein Hundehasser ist, denn die Hersteller des Futters werden bereits seit Monaten erpresst...

Meine Meinung:
Die Idee des Krimis finde ich sehr spannend und aktuell. In den Zeitungen und sozialen Netzwerken taucht das Problem der vergifteten Hundeköder immer wieder auf. In seinem Krimidebut hat Stephan Hähnel dieses Thema mit einer spannenden Geschichte verknüpft. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen und bietet einige Überraschungen. Ich dachte eigentlich sehr schnell, dass ich den Täter und das Motiv enttarnt habe. Aber da wurde ich eines Besseren belehrt!
Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Neben dem etwas schroffen Morgenstern und der ambitionierten Einsteigerin Mörike bietet das Buch - wie es sich für einen guten Krimi gehört - auch einige undurchsichtige Charaktere.

Fazit:
Sehr gelungenes Krimidebut mir einem sympathischen Ermittler. Ich gebe 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf einen neuen Morgenstern-Fall.

Das Bucht ist beispielsweise bei Amazon erhältlich: Gefundenes Fressen: Morgenstern ermittelt
Stephan Hähnel: Gefundenes Fressen Stephan Hähnel: Gefundenes Fressen Reviewed by Christian on 22.2.15 Rating: 5

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