Nick Louth: Die Suche

Eine Malariaepidemie in Amsterdam? In "Die Suche" wird dieses erschreckende Szenario spannende Wirklichkeit. Statt einem Wissenschaftsthriller sollte man aber eher Popcorn-Unterhaltung im Stil von 96 Hours - Taken erwarten...
Nick Louth - Die Suche

Die Story:
Auf einem Flug nach Amsterdam werden mit Malaria infizierte Moskitos freigelassen. Dadurch werden auch die Moskitos in Amsterdam angesteckt und die Seuche breitet sich rasend schnell aus. Alle Hoffnungen werden auf die renommierte Wissenschaftlerin Erica Strout-Jones gesetzt - doch diese ist seit dem Ausbruch spurlos verschwunden. Ihr Freund, der Künstler Max Carver, macht sich auf die Suche und stößt dabei auch auf Erikas dunkle Vergangenheit. Kann die Seuche noch gestoppt werden?

Meine Meinung:
Eine wirklich spannende und ebenso erschreckende Idee für einen Thriller. Auch der Einstieg in die Geschichte ist sehr gelungen - man wird sofort in den Bann gezogen. Doch dann flacht das Buch erstaunlich ab. Liegt es an den Tagebucheinträgen aus Afrika, die mit der Story eigentlich nichts zu tun haben? Ich habe hier immer auf eine schlüssige Überleitung zum heutigen Geschehen gehofft - leider vergebens. Das Buch dreht sich letztendlich nur noch um die Suche nach Erika und den Kampf gegen gefährliche Widersacher. Dabei rückt die Epidemie in den Hintergrund. Dass ein Künstler sich fast alleine gegen mächtige Gegner behauptet ist leider ziemlich unrealistisch. Wirklich schade, denn ich hatte mir von einem Wissenschaftsthriller eine stärkere Konzentration auf die Seuche erhofft.

Fazit:
Ein Thriller mit sehr viel Potential, der sich dann aber leider in eine falsche Richtung entwickelt. Die Grundidee ist spannend aber die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Ich vergebe 3 Sterne.

Das Buch ist über diesen Link bei Amazon erhältlich: Die Suche
Weitere Informationen gibt es direkt beim Ullstein-Verlag.
Nick Louth: Die Suche Nick Louth: Die Suche Reviewed by Christian on 7.6.15 Rating: 5

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