Filmbesprechung: Die Insel der besonderen Kinder

Seitdem ich vor einigen Jahren im Buchladen "Die Insel der besonderen Kinder" entdeckt habe, bin ich von den ebenso schönen wie mysteriösen Fotos dieser Reihe fasziniert. Ransom Riggs spinnte um diese Fotos eine bildgewaltige Geschichte, die nun endlich verfilmt wurde. Dass Tim Burton Regie führte, machte meine Vorfreude umso größer, da ich viele seiner Filme liebe!

Die Insel der besonderen Kinder
Die Insel der besonderen Kinder /
Miss Peregrine's Home for Peculiar Children
Um was geht es in dem Film/Buch?
Ransom Riggs' Bestseller "Die Insel der besonderen Kinder" in der Filmausgabe zur Verfilmung von Tim Burton: Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …
(Quelle: Droemer Knaur)

Klickt hier, um euch den Filmtrailer anzuschauen

Wie hat mir der Film gefallen?
Tim Burton ist einer meiner Lieblingsregisseure, aber nach den etwas enttäuschenden letzten Werken (vor allem Dark Shadows) wollte ich mir nicht allzu große Hoffnungen machen. Glücklicherweise waren diese Vorbehalte vollkommen unbegründet, denn der Film ist wirklich sehr gelungen (auch wenn er sich teilweise recht weit von der Buchvorlage entfernt). Die leicht verschrobene, sehr fantasievolle und mysteriöse Welt der Bücher hat er sehr gut umgesetzt - sein unverwechselbarer Stil passt zum Stoff hervorragend und es gibt einige "Tim Burton-Momente" (beispielsweise als Enoch die beiden Puppen gegeneinander kämpfen lässt).
Auch die Schauspieler waren eine gute Wahl: Eva Green verkörpert die etwas steif/kühl wirkende Miss Peregrine sehr gut und auch Jake und Emma wurden gut gewählt und machen einen guten Job. Besonders gut hat mir aber Samuel L. Jackson als Barron gefallen. Seine Verkörperung als Hallow-Anführer ist zwar etwas überspitzt, aber er hat uns wirklich zum Gruseln gebracht. Leider gab es ein paar "Slapstick-Einlagen" (beispielsweise Emma's angeblicher Mundgeruch), die diesen Eindruck dann doch etwas geschmälert haben. Grundsätzlich wurden die Hallows aber hervorragend umgesetzt und machen den Film zu einem Film, vor dem ich mich als Kind definitiv gegruselt hätte.

Fazit:
Ein bildgewaltiges und atmosphärisch dichtes Fantasy-Märchen, in dem Tim Burton zu alter Stärke zurückfindet. Unbedingt ansehen! Ich vergebe 5 Sterne.

Wollt ihr euch den Film auch ansehen? Wie hat er euch gefallen?

Hier geht es zu den Büchern:
1. Band: Die Insel der besonderen Kinder (Buchtrailer)
2. Band: Die Stadt der besonderen Kinder (Rezension)
3. Band: Die Bibliothek der besonderen Kinder (erscheint am 2. November)

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Droemer Knaur-Verlag und 20th Century Fox für die Einladung!
Filmbesprechung: Die Insel der besonderen Kinder Filmbesprechung: Die Insel der besonderen Kinder Reviewed by Christian on 7.10.16 Rating: 5

Keine Kommentare:

Powered by Blogger.