Ransom Riggs: Die Bibliothek der besonderen Kinder

Die Trilogie der besonderen Kinder geht zu Ende: Mit "Die Bibliothek der besonderen Kinder" findet die Reihe einen sehr gelungenen Abschluss!
Ransom Riggs -
Die Bibliothek der besonderen Kinder 

Inhalt:
Auf der Suche nach den von den Wights entführten Ymbrynen und besonderen Kinder verschlägt es Jacob, Emma und Addison ins gefährliche Devil’s Acre. Diese Zeitschleife befindet sich im viktorianischen Zeitalter und in einem besonders verwahrlosten und trostlosen Winkel Londons, in dem es vor Krankheit und menschlichem Abschaum nur so wimmelt. Hier soll sich eine geheime Festung der Wights befinden. Werden sie ihre Freunde und die Ymbrynen finden können? Oder werden sie davor von den Wights oder Hollows geschnappt? Und was ist das Geheimnis der Bibliothek?

Meine Meinung:
Die Reihe hat aufgrund der rätselhaften Fotografien einen ganz eigenen Charme. Auch dieses mal tragen die schaurig/schönen Bilder zur düsteren Stimmung und Atmosphäre der Geschichte bei. 
Das Buch schließt direkt an die Ereignisse des Vorgängers an und der Leser ist sofort mitten im Geschehen: Ein Hollow ist den Kindern dicht auf den Fersen und Jacob entdeckt eine neue Fähigkeit, die eine entscheidende Rolle im weiteren Geschehen spielen wird. 
Mit Devil’s Acre ist Ransom Riggs dann ein besonders schauriger Ort für das Finale gelungen: Durch die bildhaften Beschreibungen kann man den Schmutz und Gestank praktisch riechen und auch die ebenso skurrilen wie mysteriösen Charaktere haben einen ganz eigenen Charme (beispielsweise der etwas kauzige Fährmann Sharon). Die Geschichte spitzt sich immer weiter zu und es kommt zu der einen oder anderen spannenden Entwicklung und Überraschung. Das große Finale war überzeugend und ich war nach dem Lesen tatsächlich etwas wehmütig, dass es keine weiteren Bände mehr geben wird. Das ist für mich sehr selten, da ich von vielen finalen Bänden enttäuscht bin und hier sogar besonders hohe Erwartungen hatte. 

Die Reihe:
1. Band: Die Insel der besonderen Kinder (Buchtrailer) / Filmbesprechung
2. Band: Die Stadt der besonderen Kinder (Rezension)
3. Band: Die Bibliothek der besonderen Kinder

Fazit:
Ein atmosphärisch dichter, düsterer und sehr gelungener Abschluss der Reihe. Schade, dass die Reihe nun endet... Ich vergebe auch diesem Band volle 5 Sterne!

Mehr Infos: Droemer Knaur-Verlag
Ransom Riggs: Die Bibliothek der besonderen Kinder Ransom Riggs: Die Bibliothek der besonderen Kinder Reviewed by Christian on 18.11.16 Rating: 5

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